Rathaus

Rathaus

Das Rathaus präsentiert sich seit 2007 in seiner jetzigen Gestalt: Ein moderner Erweiterungsbau umfasst das historische Amtshaus aus dem Jahr 1885. Im Eingangsbereich des Rathauses befindet sich eine Bildhauerarbeit Jörg Immendorffs (1945-2007), die er ursprünglich 1991 im Rahmen eines Wettbewerbs für den Bundestag geschaffen hatte – ein „Adler, rechts drehend“. Einen Abguss erwarb eine Gruppe von Verler Firmen, Bürgerinnen und Bürgern und stellte sie der Stadt Verl als Dauerleihgabe zur Verfügung. Im Foyer hängt auch ein Gemälde von Yvonne von Acht, eine Auftragsarbeit zur Stadtwerdung Verls im Jahr 2010. Es zeigt vor dem Hintergrund des historischen Ortskerns die sieben Tugenden, verkörpert von sieben Frauen, die Weisheit in Gestalt dreier Philosophen und zwei Kinder als Sinnbild der Zukunft. Das Rathaus ist außerdem regelmäßig Ort für Kunstausstellungen.

Der Bürgerservice Verl ist die zentrale Anlaufstelle im Rathaus und bearbeitet vorwiegend die Aufgaben, die für die Bürgerinnen und Bürger im alltäglichen Leben anfallen. So erhalten die Verlerinnen und Verler hier unter anderem Hilfe in den Bereichen Melde- und Passangelegenheiten, hier können sie ihr Auto abmelden oder Adress-Änderungen in den Fahrzeugpapieren vornehmen lassen, ihre Mülltonnen umtauschen, sich für Kurse der Volkshochschule anmelden, Karten für Veranstaltungen erwerben, Dokumente beglaubigen lassen und vieles mehr.

Heimathaus

Heimathaus

Das heutige Verler Heimathaus wurde am Ende des 16. Jahrhunderts als Ackerbürgerhaus erbaut und diente zunächst als Kötterstelle. Seine Bewohner lebten neben den Erträgen aus der kleinen Landwirtschaft auch von gewerblichen Einkünften. So beherbergte es im Laufe der Geschichte eine Gaststätte, eine Zigarrenfabrikation und verschiedene Einzelhandelsgeschäfte. Nach einer grundlegenden Renovierung durch die Gemeinde Verl gemeinsam mit dem Heimatverein wird es seit 1986 als Heimathaus für vielfältige heimatkundliche Veranstaltungen, für Vorträge, Konzerte Gesprächs- und Leserunden, einen plattdeutschen Singkreis, Malkurse und Seminare  genutzt.

Neben Anschauungsstücken zur Geschichte des Verler Landes werden historische Handwerke (u.a. Holzverarbeitung, Ziegelei, Holter Eisenhütte) ebenso vorgestellt wie Dokumentationen über die Kriegsopfer der beiden Weltkriege und das Schicksal der jüdischen Familien in Verl. Auf der Galerie sind wechselnde Ausstellungen zu sehen. Hier befinden sich auch eine umfangreiche heimatkundliche Bibliothek und ein siedlungsgeschichtliches Archiv mit der Siedlungsgeschichte der Hofstellen in den Bauerschaften Verl, Sende, Bornholte und Liemke. Beides steht interessierten Besuchern zur Benutzung offen. Ahnenforscher finden hier die Möglichkeit, in Tauf- Heirats- und Sterberegistern, die bis zum Jahre 1653 zurück reichen, ihrer Familiengeschichte nachzuspüren.

Einen besonderen Stellenwert hat die Arbeit mit Kindern. Im handelnden Umgang können sie Erfahrungen sammeln, wie früher Nahrungsmittel und Textilien hergestellt wurden oder wie jeder dazu beitragen kann, die Umwelt zu erhalten. Im oberen Geschoss entsteht eine multimediale Dokumentation zur Entwicklung Verls von einer bäuerlichen Ansiedlung zum heutigen Industriestandort.

Ostwestfalenhalle

Ostwestfalenhalle

Die Ostwestfalenhalle in Kaunitz ist eine Mehrzweckhalle von 1820 qm. Hier finden an vielen Wochenenden Märkte und Ausstellungen statt. Der „Hobbymarkt“ an jedem ersten Samstag im Monat ist NRW’s größter Hobby-Tier und Trödelmarkt. Abwechslungsreich geht es beim Truck-Treff, BMW-und VW-Treffen oder Musikbox- und Straßenkreuzer-Festival zu. Gehandelt wird beim Spielzeug- und Antikmarkt. Ausstellungen von Rassehunden, Rassegeflügel oder Reptilien finden ebenso dort statt wie Feste von Feuerwehr und Schützenvereinen. Eigentümerin der Ostwestfalenhalle ist die Stadt Verl.

Grundschule am Bühlbusch

Grundschule am Bühlbusch

Die Grundschule Am Bühlbusch ist eine Gemeinschaftsgrundschule und Offene Ganztagsgrundschule. Die Arbeit hier ist bestimmt von einer christlichen Grundhaltung und der Toleranz anderen Religionen, Glaubensrichtungen und Kulturen gegenüber.

Ihre Vielfalt ist ihre Stärke. In gut ausgestatteten Klassen-und Fachräumen lernen ca. 300 Kinder in 13 Klassen. Sie werden von 21 Lehrkräften unterrichtet und gefördert. Das Offene Ganztagsangebot wird in Kooperation mit dem Drostehaus und der Stadt Verl angeboten.

Realschule

Realschule

Die Realschule Verl hat 2014 ihr 50-jähriges Bestehen gefeiert. Zurzeit werden ca. 400 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Ein besonderer Schwerpunkt im Schulprogramm ist der bilinguale Unterricht in jeweils einer Klasse eines Jahrgangs. Bilingual bedeutet, die Arbeitssprache Englisch wesentlich intensiver als in den parallelen Regelklassen einsetzen zu können. In den ersten beiden Schuljahren werden in den bilingualen Klassen sieben statt fünf Englischstunden pro Woche unterrichtet, in der Folge erfolgt englischsprachiger Unterricht auch in den Fächern Geschichte (ab Klasse 7), Erdkunde (ab Klasse 8) und Politik (ab Klasse 9).

Einen weiteren Schwerpunkt bilden die MINT-Fächer. Neben Informatik, Physik und Biologie ist besonders auch das Fach Chemie zu nennen. Hier besteht eine fruchtbare Kooperation mit der Universität Bielefeld. Die Realschule Verl ist eine der wenigen Realschulen in NRW, die Teutolab-Netzwerkschule ist. Weitere Schwerpunkte im Schulprogramm sind zum Beispiel „Lernen lernen“, Schlichterschulung, fächerübergreifendes Lehren und Lernen, Berufsorientierung und Individuelle Förderung. Die Schule ist innerhalb der Stadt sehr gut vernetzt, insbesondere bestehen vielfältige Kooperationsverträge mit örtlichen Wirtschaftsbetrieben.

Die Realschule läuft zum Schuljahr 2017/2018 aus, aktuell sind noch die Jahrgänge 8 bis 10 vorhanden.

Gymnasium

Gymnasium

Das Gymnasium Verl wurde zum Schuljahr 1977/78 gegründet. Den ca. 1000 Schülerinnen und Schülern sollen in drei Bereichen möglichst weitreichende Kompetenzen vermittelt werden: im sozialen Bereich soll die Persönlichkeitsentwicklung unterstützt werden, im fachlichen Bereich fundiertes Wissen vermittelt und im methodischen Bereich die Fähigkeit zur selbständigen Arbeit gefördert werden. Die gymnasiale Oberstufe beginnt im Zuge der Schulzeitverkürzung (G 8) mit der Einführungsphase in der Jahrgangsstufe 10. Zu den Angeboten außerhalb des Unterrichts gehören Arbeitsgemeinschaften, Fremdsprachenzertifikate und Auslandsaufenthalte. Das Schulgebäude wurde in den Jahren 2013/2014 umfassend umgebaut und modernisiert. Wahrzeichen des Gymnasiums sind der „Früchtetragende Lebensbaum“ auf dem Schulhof und das Foucaultsche Pendel im Innenbereich.